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RF-Füllstand­mess­geräte

Die Flüssigkeit fungiert zwischen zwei Leitern (Sonde und Behälterwand) als isolierende Barriere. Steigt der Füllstand, nimmt auch die Kapazität zu, was in ein analoges bzw. digitales Signal umgewandelt wird.

Für die elektronische Füllstand­messung mit den Kotron®-RF-Kapazitäts­sonden gelten dieselben Grundsätze wie für alle elektronischen Kondensatoren (Abbildung A). Ein Kondensator entsteht, wenn ein Wechselstrom­signal über zwei leitende Platten angelegt wird, die durch ein isolierendes Medium (Epsilon) getrennt sind. Der Wert eines Kondensators wird bestimmt von: 

  1. Fläche der leitenden Platten (A)
  2. Distanz zwischen den Platten (D)
  3. Epsilonwert des isolierenden Mediums zwischen den Platten (E)

Kapazität = E*A/D (die Wechsel­strom­frequenz wird als Teil des Modells festgelegt)

Die Kapazität wird in Farad gemessen (benannt nach Faraday), und der in der industriellen Messung verwendete Wert ist eine äußerst kleine Einheit, das Pico-Farad (pF). Ein Pico-Farad ist ein Billionstel Farad.

Der Kapazität­wert steigt, wenn Epsilon oder Platten­größe steigen oder die Distanz zwischen den Platten kleiner wird.